butjadingen - geschichte

Die Halbinsel hat sich im Mittelalter gebildet, als große Sturmfluten den Verlauf der heutigen Nordseeküste gestalteten. Nach der Zweiten Marcellusflut 1362 war Butjadingen zeitweise eine Insel. Der Name leitet sich von niederdeutsch „buten“ (= außen, außerhalb, jenseits) und „Jade“ ab. Es ist also das Land jenseits der Jade oder des Jadebusens. Bis ins Mittelalter war das friesische Butjadingen praktisch eine freie „Bauernrepublik“, bevor sie nach verlustreichen Schlachten („Lewer dod as sklav“) nacheinander von den Ostfriesen, den Bremern und schlussendlich den Oldenburgern einverleibt wurde. In der Vergangenheit wurde Butjadingen mehrfach von schweren Sturmfluten getroffen bei denen zahlreiche Orte für immer in den Fluten versanken (Tedlens, Langemehne, Bär, Alt-Waddens, Aldessen bzw. Oldersum um nur einige zu nennen). Als eine der folgenreichsten Sturmfluten kann die Weihnachtsflut von 1717 angesehen werden, der nahezu ein Drittel der Bevölkerung zum Opfer fiel und von der sich Butjadingen wirtschaftlich lange nicht erholte. Nach dieser Flut wurden jedoch unter der Leitung des oldenburgischen Oberlanddrosten Sehestedt die Deiche zum Festland endgültig wiederhergestellt, so dass Butjadingen wieder eine mit dem Festland verbundene Halbinsel wurde.

nordseebad tossens

Seit 1420 gibt es eine erste Kapelle in Tossens. Nach der endgültigen Niederlage der Butjadinger Friesen 1514 gehörte Tossens zum späteren Großherzogtum Oldenburg. 1523 wurde der Ort ein eigenes Kirchspiel, im Jahr 1635 wurde die Kirche erweitert. 1892 erhielt Tossens den Titel Nordseebad verliehen. Die Gemeinde Tossens wurde 1933 zusammen mit Eckwarden, Langwarden, Burhave, Waddens und Stollhamm in die neue Gemeinde "Burhave" eingegliedert, die 1936 in Gemeinde "Butjadingen" umbenannt wurde.  1948 entstand die selbstständige Gemeinde Langwarden mit Sitz in Tossens, die Gemeinde gehörte zum neu entstandenen Bundesland Niedersachsen. 1974 bildete man dann wieder aus den Gemeinden Langwarden, Burhave und Stollhamm die Gemeinde Butjadingen mit Sitz in Burhave, die bis heute so geblieben ist. Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Butjadingen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Der Artikel kann hier bearbeitet werden.
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